Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit. (von Mahadma Gandhi) Every Life Is prescious !

Patenkater Mad Eye Moody

 
   Moodys OP ist gutgegangen..!!!!  07.Januar 2014  

 

 
Unser Patenkater Moody kam im Hochsommer zu uns als meine Tochter ihn halbverhungert bei uns im Dorf herum laufen sah und ihn mit Futter zu uns locken konnte . Nach der Untersuchung durch unsere Tierärztin war klar, dass seine Überlebenschancen sehr schlecht waren . Er wog im geschätzten Alter von anderthalb Jahren knapp 1.100 Gramm ..es sollten normalerweise 3-4 kg sein ..zusätzlich hat er schon Rachitis wegen unzureichender Ernährung  Abzesse und seine Lunge rasselte und er hatte eine Verletzung an der Hornhaut des linken Auges (das jetzt zum Glaukom und zur Entfernung des Auges führte)...
Trotz der schlechten Prognose habe ich mich bemüht , ihm sein Leben noch so schön wie möglich zu machen. Trotz hoher Temperaturen habe ich mit ihm mit dem Pariboy inhaliert und Medikamente gegeben ..nach einiger Zeit ging es ihm viel besser ..heute ist seine Prognose wie bei einem gesunden Kater .
Moody ist sehr anhänglich und schmusig ..sehr auf mich fixiert ..eifersüchtig und hat deshalb leider eine Unsauberkeit entwickelt.Für eine Vermittlung waren das keine guten Voraussetzungen und als sich nach einem Jahr keine Interessenten für ihn meldeten ..haben wir ihn zu einem Mitglied der Ostfriesenbande ernannt .
Sein Name hat Moody aus einer Figur aus "Harry Potter" ..einem Zauberer mit einem magischen Auge .
Seinen Lungenerkrankung hat sich wesentlich verbessert ...seine Abzesse sind verheilt ..seine Augen müsssen immer behandelt werden ...

 
Inhalationen , Augencremen und Immunstabilisatoren sind ein ständiger Kostenfaktor ..durch eine Patenschaft kann dem Verein dadurch sehr geholfen werden .


DAS GLAUKOM ODER DER GRÜNE STAR
Der grüne Star oder das Glaukom ist eine Bezeichnung für verschiedene Augenkrankheiten, die alle mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergehen. Zu einem erhöhten Augeninnendruck kommt es, wenn der Abfluss der Augenflüssigkeit (Kammerwasser) gestört ist oder das Auge zuviel von dieser Flüssigkeit produziert. Es gibt Tiere, die eine erbliche Veranlagung zu dieser Krankheit haben. Sie kann aber auch durch andere Augenkrankheiten, wie z. B. Verletzungen, Entzündungen oder das „Verrutschen“ der Linse (Luxation) ausgelöst werden. In der Regel ist nur ein Auge betroffen, bei einer erblichen Veranlagung aber wird das andere Auge früher oder später meist auch am Glaukom erkranken.

Der erhöhte Augeninnendruck kann schwerwiegende Folgen haben. In leichten Fällen und im Anfangsstadium sind betroffene Tiere häufig einseitig lichtscheu, haben eine weite Pupille und ein tränendes und gerötetes Auge. Später schmerzt das Auge, die Hornhaut kann sich trüben und feine, kaum sichtbare Risse bekommen. Schließlich kann ein Glaukom zur Erblindung und zur völligen Zerstörung des Augapfels führen. Da dies ein äußerst schmerzhafter Prozess ist, werden die Tiere apathisch und verlieren den Appetit.

Ein Glaukom kann ganz plötzlich entstehen oder sich langsam entwickeln. Wenn aber der Augeninnendruck länger als 48 Stunden höher als 40 mmHG ist (normal: 15 – 25 mmHG), wird das Auge bereits irreparabel geschädigt. Daher ist es so wichtig, dass Sie sich sofort an uns wenden, wenn Ihnen Veränderungen an den Augen Ihres Tieres auffallen.

Augentropfen, die die Pupille verengen, können den Abfluss des Kammerwassers erleichtern und so den Augeninnendruck senken. Zusätzlich kann eine Therapie mit Tabletten die überschüssige Produktion von Kammerwasser bremsen. Diese Medikamente helfen aber nur in einem frühen Stadium des Glaukoms und müssen dann ein Leben lang gegeben werden. Zudem werden sie nicht von allen Tieren gleich gut vertragen. Häufig werden sie dem Tier daher nur gegeben um die Schmerzen des Tieres zu lindern und das Auge auf eine Operation vorzubereiten. Je nach Ursache und Schwere der Erkrankung kommen verschiedene Methoden in Betracht. Ist das Tier allerdings bereits erblindet, gibt ihm keine Operation seine Sehkraft zurück. In schweren Fällen muss sogar der Augapfel entfernt und die Augenhöhle zugenäht werden. Das hört sich grausam an, für das Tier ist dies aber die beste Methode um es dauerhaft vor Schmerzen zu schützen. An seinem Aussehen wird sich das Tier auch nicht stören – Tiere sind nicht eitel. Als Besitzer muss man sich natürlich daran gewöhnen. Doch in dem Wissen, dass man sein Tier vor unnötigen Schmerzen bewahrt, dürfte das leicht fallen.









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